Du hast eine anspruchsvolle Aufgabe abgeschlossen und bekommst eine gute Rückmeldung. Du bedankst dich und erwähnst gleich, dass du viel Unterstützung hattest. Später beschäftigt dich vor allem die eine Rückfrage, bei der du kurz überlegen musstest. Schon bei der nächsten Aufgabe beginnst du früher mit der Vorbereitung, weil du diesmal wirklich sicher sein möchtest.

Diese beispielhafte Situation zeigt, wie viel zwischen einer sichtbaren Leistung und ihrer inneren Anerkennung liegen kann. Andere vertrauen dir, du bewältigst Aufgaben, und trotzdem fühlt sich dein Platz vorläufig an. Jede weitere Herausforderung scheint darüber zu entscheiden, ob du ihn behalten darfst.

Wer das Imposter-Syndrom überwinden möchte, kann an genau dieser Verbindung ansetzen. Was passiert, wenn du Verantwortung übernimmst, beurteilt wirst oder Anerkennung erhältst? Welche Bedeutung bekommt das Ergebnis für dein Selbstbild? Und was müsste sich verändern, damit du deine Kompetenz auch dann anerkennst, wenn eine Aufgabe anstrengend war oder eine Frage offenbleibt?

Was ist das Imposter-Syndrom?

Das Imposter-Syndrom beschreibt wiederkehrende Zweifel an der eigenen Kompetenz trotz nachvollziehbarer Fähigkeiten und Leistungen. Betroffene erleben Erfolge beispielsweise als Glück oder überschätzen den Anteil günstiger Umstände. Zugleich fürchten sie, andere könnten erkennen, dass sie weniger können als angenommen. In der Forschung sind auch die Bezeichnungen Impostor-Phänomen und Impostor-Erleben gebräuchlich. Der Ausdruck Hochstaplersyndrom meint hier das Gefühl, unberechtigt erfolgreich zu sein, obwohl keine bewusste Täuschung vorliegt.

Pauline Clance und Suzanne Imes beschrieben das Phänomen 1978 anhand ihrer Arbeit mit erfolgreichen Frauen. Ihr Beitrag war eine frühe klinische Beschreibung. Er ist kein repräsentativer Beleg dafür, wie häufig solche Gefühle in der Bevölkerung auftreten. [1]

Spätere Forschung untersuchte unterschiedliche Geschlechter, Altersgruppen und berufliche Kontexte. Eine systematische Übersicht von Bravata und Kolleginnen und Kollegen fasste 62 Studien mit insgesamt 14.161 Teilnehmenden zusammen. Die Ergebnisse unterschieden sich stark nach untersuchter Gruppe, Messinstrument und Grenzwert. Eine einzelne Prozentzahl für „alle Menschen mit Imposter-Syndrom“ würde diesen Unterschieden nicht gerecht. [2]

Im Coaching verwende ich den Begriff als Beschreibung eines Erlebens- und Bewertungsmusters. Entscheidend ist, wie dieses Muster in deinem Leben aussieht und welche Veränderung du dir wünschst.

Imposter-Syndrom erkennen: Welche Anzeichen fallen dir auf?

Wenn du Imposter-Gefühle erkennen möchtest, lohnt zuerst eine Unterscheidung: Eine neue Aufgabe kann auch Unsicherheit auslösen, weil Erfahrung fehlt oder Anforderungen unklar sind. Interessant wird die eigene Bewertung dort, wo auch vorhandene Erfahrung und gute Rückmeldungen kaum Gewicht bekommen.

Vielleicht kannst du gut erklären, weshalb jemand anderes Anerkennung verdient hat. Bei dir selbst fallen dir vor allem die Umstände ein, die deinen Erfolg ermöglicht haben. Vielleicht brauchst du für jede Aussage einen zusätzlichen Beleg, während du anderen zutraust, auch mit unvollständigen Informationen eine vernünftige Entscheidung zu treffen.

Einige Beobachtungen können helfen, das eigene Muster genauer zu erfassen:

Die Liste dient der Selbstbeobachtung und hat keinen diagnostischen Punktwert. Wähle die Situation aus, die dich am meisten Zeit, Kraft oder Handlungsspielraum kostet. An ihr lässt sich meist genauer arbeiten als an dem allgemeinen Satz, du hättest zu wenig Selbstvertrauen.

Selbstzweifel, Lernbedarf und Bedingungen auseinanderhalten

Angenommen, du sollst erstmals ein gemeinsames Budget verwalten. Wenn du das verwendete Planungssystem noch nicht kennst, brauchst du eine Einführung. Sind Zuständigkeiten unklar, braucht es eine Absprache. Denkst du auch nach der Einführung und einer gelungenen Planung, dass dein Erfolg nur auf der Geduld anderer beruht, lohnt zusätzlich der Blick auf deine innere Bewertung.

Diese Aufgaben können nebeneinander bestehen. Eine fachliche Anleitung beantwortet eine andere Frage als die Arbeit an der Überzeugung, keine Unterstützung brauchen zu dürfen. Ebenso kann ein belastendes Umfeld tatsächlich widersprüchliche Erwartungen stellen. Im Coaching sollte dafür Platz bleiben.

Imposter-Gefühle können auch außerhalb des Berufs auftreten

Für die persönliche Reflexion kannst du ebenso eine Situation aus einem Studium, einer Ausbildung, einem kreativen Projekt oder einem Ehrenamt wählen. Vielleicht wird dein Beitrag zu einer Ausstellung gelobt und du denkst, dass die anderen nur freundlich sein wollten. Vielleicht übernimmst du eine Aufgabe im Verein und glaubst, dort eigentlich nichts beitragen zu können, obwohl du bereits ähnliche Aufgaben gelöst hast.

Prüfe jeweils, welche Information über deine Fähigkeiten vorliegt und was du daraus machst. Auch wer im Beruf souverän handelt, kann sich in einem anderen Bereich klein fühlen. Umgekehrt sollte eine neue, ungeübte Tätigkeit Gelegenheit zum Lernen bieten. Du musst sie nicht sofort als Ausdruck eines umfassenden persönlichen Musters verstehen.

Der Imposter-Kreislauf: Weshalb ein gutes Ergebnis wenig verändert

Ein möglicher Verlauf beginnt damit, dass eine Aufgabe mehr Bedeutung bekommt, als ihr sachlich zukommt. Aus einer Präsentation wird ein Test, ob du überhaupt in diese Gruppe gehörst. Die Grafik zeigt, wie eine solche Schleife ablaufen kann. Dein eigener Verlauf kann davon abweichen.

Infografik zum möglichen Imposter-Kreislauf: Eine neue Herausforderung löst Befürchtungen aus; Übervorbereitung oder Aufschub folgen, die Aufgabe gelingt und der Erfolg wird als Glück, Hilfe oder bloß ausreichender Aufwand abgewertet. Drei Ansatzpunkte sind, die Befürchtung zu prüfen, die Vorbereitung angemessen zu halten und den eigenen Beitrag anzuerkennen.

Eigene Darstellung eines möglichen Verlaufs. Die Grafik verbindet die frühe Beschreibung des Musters mit Forschung zur Erfolgszuschreibung. [1] [3]

Vor der Aufgabe wird der eigene Platz fraglich

Du sollst zum Beispiel eine Empfehlung abgeben. Die sachliche Frage wäre, welche Informationen für eine belastbare Entscheidung nötig sind. Innerlich beschäftigt dich jedoch, ob eine Rückfrage zeigen könnte, dass man dir zu viel zugetraut hat. Dadurch verlagert sich deine Aufmerksamkeit von der Aufgabe auf mögliche Urteile über dich.

Die Vorbereitung soll auch die Unsicherheit beseitigen

Vielleicht arbeitest du länger und kontrollierst mehrfach dieselben Punkte. Oder du weichst dem Beginn aus, bis der Zeitdruck eine Entscheidung erzwingt. Solche Verhaltensweisen können viele Gründe haben. Für dein Imposter-Muster ist die Frage relevant, welche befürchtete Erfahrung du gerade verhindern möchtest.

Eine zusätzliche Prüfung kann sachlich sinnvoll sein. Wenn du anschließend ohne neue Information wieder von vorn beginnst, lohnt ein genauerer Blick. Der Beitrag Imposter-Syndrom und Perfektionismus hilft dabei, eine brauchbare Grenze für Vorbereitung und Absicherung zu finden.

Nach dem Ergebnis verschwindet der eigene Anteil

Die Empfehlung bewährt sich. Du erklärst dir das allerdings damit, dass du übermäßig viel vorbereitet hast oder die anderen besonders entgegenkommend waren. Damit bekommt die Erfahrung kaum Gelegenheit, dein Selbstbild zu verändern.

Eine experimentelle Studie mit 170 Personen untersuchte Reaktionen auf zugeteiltes Leistungsfeedback. Bei stärkerem Imposter-Erleben wurde positives Feedback weniger der eigenen Person zugeschrieben. Das Ergebnis unterstützt die Bedeutung der Erfolgsbewertung; es beschreibt keine zwangsläufige Reaktion jedes Einzelnen. [3]

Der Kreis kann sich schließen, wenn du für die nächste Aufgabe dieselbe Absicherung wieder für notwendig hältst. Gelingt eine Aufgabe einmal nicht, braucht es ebenfalls eine genaue Einordnung: Welcher konkrete Fehler ist passiert und welche pauschale Schlussfolgerung fügst du über dich hinzu?

Welche inneren Regeln halten die Selbstzweifel aufrecht?

Um dein Muster zu verstehen, lohnt es sich, die eigenen Kriterien für Kompetenz auszusprechen. Was muss erfüllt sein, damit du eine Leistung gelten lässt? Welche Bedingungen tauchen erst auf, nachdem du etwas erreicht hast?

Eine solche Regel könnte lauten, dass ein kompetenter Mensch sofort eine Antwort wissen müsste. Eine andere verlangt, dass gute Arbeit leichtfallen sollte. Eine dritte erlaubt einen Erfolg nur dann als eigenen, wenn niemand geholfen hat. Prüfe, ob du dieselben Regeln auch an einen Menschen anlegen würdest, dessen Arbeit du schätzt.

Hoher Anspruch und Angst vor Fehlern

Sorgfalt kann zu deinen Stärken gehören. Welche Funktion sie in einer bestimmten Situation erfüllt, zeigt sich oft daran, wann du aufhören kannst. Gibt es ein nachvollziehbares Qualitätskriterium oder verschiebt sich die Grenze, sobald du sie erreichst?

Eine Befragung von 274 Personen fand besonders deutliche Zusammenhänge zwischen Imposter-Erleben, Fehlerangst und Zweifeln an eigenen Handlungen. Hohe Standards und diese Sorgen sollten deshalb differenziert betrachtet werden. Die Erhebung zeigt Zusammenhänge, keine bewiesene Ursache. [4]

Die Bedeutung früherer Erfahrungen erkunden

Vielleicht war Anerkennung für dich eng mit Leistung verbunden. Vielleicht kennst du die Erfahrung, dass ein Fehler lange erinnert wurde. Es kann auch sein, dass dein heutiges Selbstbild einer früheren Lebensphase entspricht, obwohl du inzwischen Verantwortung und Erfahrung hinzugewonnen hast.

Solche Möglichkeiten sind Fragen an deine Geschichte. Sie erlauben keine pauschale Erklärung durch die Kindheit. Hilfreich wird die Rückschau dort, wo du einen Zusammenhang mit einer heutigen Reaktion bemerkst. Wann hast du beispielsweise gelernt, dass Nachfragen peinlich ist? Welche Bedeutung hatte das damals und wie passt diese Regel zu deiner Situation heute?

Wenn für dich jede Leistung zugleich darüber entscheidet, wie viel du als Mensch wert bist, lohnt ein ergänzender Blick auf Selbstwert und Leistung. Dort steht diese Verknüpfung im Mittelpunkt.

Erwartungen im Umfeld ernst nehmen

Ein Umfeld kann Unsicherheit verstärken, wenn Anforderungen ständig wechseln oder Fragen abgewertet werden. Auch Ausgrenzung und fehlende Zugehörigkeit gehören in die Betrachtung. Feenstra und ihr Forschungsteam schlagen in einem theoretischen Perspektivbeitrag ausdrücklich vor, Imposter-Erleben im sozialen und organisationalen Kontext zu untersuchen. Der Beitrag liefert keine eigene Häufigkeitserhebung. [5]

Für die praktische Arbeit folgt daraus eine zusätzliche Frage: Was kannst du innerlich verändern und welche Bedingung muss mit anderen geklärt werden? Eine widersprüchliche Aufgabenverteilung wird nicht allein durch mehr Selbstvertrauen verständlicher. Bei beruflichen Übergängen hilft die Rollenklärung im Artikel zum Imposter-Syndrom im Beruf.

Imposter-Syndrom überwinden: Was kannst du im Alltag verändern?

Ein hilfreiches Ziel beschreibt, was du in einer konkreten Situation anders erleben und tun möchtest. „Ich will selbstbewusster sein“ lässt offen, woran du Fortschritt erkennen würdest. „Ich möchte meine Einschätzung vertreten und eine offene Frage beantworten können, ohne anschließend meine gesamte Eignung anzuzweifeln“ gibt der Arbeit eine Richtung.

Das Imposter-Muster gehen zu lassen kann bedeuten, dass eine frühere innere Regel ihre Verbindlichkeit verliert. Du darfst dich vorbereiten, Hilfe nutzen und gleichzeitig deinen Beitrag anerkennen. Wenn alte negative Emotionen mit einer bestimmten Situation verbunden sind, können wir diese im Coaching bearbeiten und gehen lassen. Dabei bleibt dein persönliches Erleben der Ausgangspunkt.

Warum bleiben Selbstzweifel trotz besseren Wissens?

Du kannst wissen, dass eine Rückfrage kein Urteil über dich ist, und im Gespräch trotzdem angespannt werden. Vielleicht verändert sich deine Atmung, du erklärst zu viel oder versprichst eine zusätzliche Ausarbeitung, die niemand verlangt hat.

Dann lässt sich die Situation genauer untersuchen. Was hast du unmittelbar vor dieser Reaktion wahrgenommen? Welcher Satz ging dir durch den Kopf? Entstand ein inneres Bild davon, wie andere dich sehen? Was wolltest du mit der zusätzlichen Zusage erreichen?

Diese Beobachtung macht einen persönlichen Arbeitsauftrag möglich. Du kannst beispielsweise an der Bedeutung einer Rückfrage, an einem wiederkehrenden inneren Bild oder an der Angst vor Ablehnung arbeiten. Welche Ebene gerade entscheidend ist, zeigt sich im Gespräch und in deiner eigenen Wahrnehmung.

Woran Veränderung im Alltag erkennbar wird

Fortschritt kann sich an kleinen, konkreten Stellen zeigen. Du nennst deinen Beitrag in einem Gespräch. Du fragst rechtzeitig nach, wenn dir Wissen fehlt. Nach einem Fehler korrigierst du die Sache und kannst dich anschließend wieder einer anderen Aufgabe zuwenden.

Wähle ein oder zwei solcher Beobachtungspunkte. Eine fortlaufende Prüfung, ob du bereits „genug Selbstvertrauen“ hast, kann selbst zum neuen Anspruch werden. Für die Auswertung ist hilfreicher, was in der gewählten Situation tatsächlich leichter wurde und wo du noch Unterstützung möchtest.

Übung bei Selbstzweifeln: Deinen Imposter-Moment nachvollziehen

Die folgende Übung zur Selbstbeobachtung bei Imposter-Gefühlen habe ich für diesen Artikel zusammengestellt. Nimm eine überschaubare Situation aus den vergangenen Tagen und notiere deine Antworten. Ein besonders belastendes Erlebnis musst du dafür nicht wählen.

1. Beschreibe den Anlass möglichst genau

Halte fest, was beobachtbar passiert ist. Etwa: „Im Gespräch wurde ich gefragt, auf welcher Annahme meine Empfehlung beruht.“ Ergänze, wer beteiligt war und welche Aufgabe du hattest. Bewertungen wie „Ich habe unsicher gewirkt“ gehören zunächst in einen eigenen Satz.

2. Benenne deine Befürchtung

Was schien in diesem Moment auf dem Spiel zu stehen? Vielleicht dachtest du, dass die anderen dein Wissen grundsätzlich anzweifeln. Notiere möglichst die konkrete Formulierung, die dir durch den Kopf ging. Daran wird erkennbar, wie aus einer Frage eine Aussage über deine Person geworden ist.

3. Beobachte deine Reaktion und ihren Aufwand

Was hast du gefühlt und getan? Vielleicht hast du schneller gesprochen, eine lange Erklärung angeschlossen oder den Abend mit zusätzlicher Recherche verbracht. Welcher Teil war für die Aufgabe nötig? Welcher Teil sollte dich beruhigen? Die Antwort darf zunächst offenbleiben.

4. Ergänze die Informationen, die bisher fehlen

Was weißt du tatsächlich über die Einschätzung deines Gegenübers? Welche Kompetenz hast du in der Situation eingesetzt? Welche Wissenslücke besteht wirklich? Falls du deine Leistung sofort abwertest, unterstützt dich die ausführlichere Erfolgsrekonstruktion im Artikel zum Annehmen von Lob.

5. Lege eine passende nächste Handlung fest

Für das Beispiel könnte das heißen, die Annahme kurz zu erklären und nachzufragen, ob das Gegenüber eine zusätzliche Information benötigt. Bei einer echten Wissenslücke vereinbarst du, was du bis wann nachreichst. Du kannst den Satz vorher laut ausprobieren und wahrnehmen, was daran bereits stimmig ist.

Prüfe nach der nächsten ähnlichen Situation, ob du die Handlung umgesetzt hast und was du daraus gelernt hast. Auch eine gemischte Erfahrung ist verwertbar. Vielleicht blieb die Anspannung, während es dir bereits gelang, die zusätzliche Zusage wegzulassen.

Wie ich im Imposter-Coaching arbeite

In meiner Arbeit als psychosozialer Berater und Coach verbinde ich die persönliche Entwicklung mit einem Blick auf die tatsächliche Lebenssituation. Mehr als 15 Jahre internationale Management- und Führungserfahrung helfen mir zusätzlich, berufliche Anforderungen einzuordnen. Deine Geschichte und dein gewünschtes Ergebnis bestimmen den Coachingprozess.

Wir beginnen mit konkreten Situationen und machen sichtbar, wie dein persönliches Muster abläuft. Anschließend prüfen wir die inneren Maßstäbe, emotionale Auslöser und Glaubenssätze. Dabei interessiert uns auch, welche Fähigkeiten und Ressourcen dir bereits zur Verfügung stehen.

Je nach Anliegen arbeite ich mit präziser Gesprächsführung, NLP, Time Line Therapy®, inneren Bildern und körperbezogener Wahrnehmung. Hypnose oder mBIT können ergänzend passen, wenn sich aus deinem Anliegen ein sinnvoller Einsatz ergibt. Wir können blockierende Überzeugungen bearbeiten, alte negative Emotionen gehen lassen und neue Reaktionen auf künftige Situationen vorbereiten. Die Methodenwahl erfolgt im persönlichen Prozess.

Zur Arbeit gehört, das Erlebte anschließend im Alltag zu erproben. Das kann ein Gespräch über deine Leistung sein, das Abschließen einer Aufgabe oder der bewusste Umgang mit einer Rückfrage. Deine Erfahrungen daraus geben die Richtung für den nächsten Termin vor.

Das Fokusprogramm Imposter Syndrom in Wien bietet dafür fünf persönliche Sessions vor Ort. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir dein Anliegen und den passenden Rahmen. Aktuelle Angaben zu Dauer, Ablauf und Investition stehen auf der Programmseite.

Drei Fragen für deinen nächsten Schritt

  1. Welche konkrete Leistung würde ich bei jemand anderem anerkennen, während ich sie bei mir selbstverständlich finde?
  2. Was müsste ich nach meinen eigenen Regeln leisten, um meinen Platz endlich verdient zu haben, und bleibt dieser Maßstab überhaupt gleich?
  3. Was würde ich bei der nächsten passenden Gelegenheit tun, wenn ich meine vorhandene Kompetenz ernst nähme und offene Lernaufgaben klar benennen dürfte?

Wähle die Frage, bei der du eine konkrete Situation vor Augen hast. Du kannst damit selbst weiterarbeiten oder sie in ein kostenloses Erstgespräch zum Fokusprogramm mitbringen.