Konkrete Grenzsituationen analysieren
Wir arbeiten mit realen Situationen aus deinem Alltag. Was wurde von dir erwartet? Was hast du wahrgenommen? Wann hast du dich selbst verlassen? Welche Befürchtung wäre mit einer klaren Grenze verbunden gewesen?
Steven Sabet, MBA
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Klarheit | Selbstbewusstsein | stimmige Veränderung
Grenzen setzen, ohne hart zu werden. Für dich einstehen, ohne dich schuldig zu fühlen.
Vielleicht spürst du oft erst spät, dass dir etwas zu viel wird. Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst, übernimmst Verantwortung für die Stimmung anderer oder erklärst dich ausführlich, sobald du eine eigene Grenze aussprichst.
Hinter solchen Situationen steht selten nur ein Kommunikationsproblem. Häufig sind Selbstwert, Zugehörigkeit und die Angst vor Ablehnung eng miteinander verbunden. In diesem Fokusprogramm in Wien arbeiten wir daran, deine Bedürfnisse früher wahrzunehmen, innere Schuld- und Anpassungsmuster zu verstehen und Grenzen so zu kommunizieren, dass sie klar und gleichzeitig menschlich bleiben.
Vielleicht erkennst du dich in mehreren dieser Situationen wieder:
Grenzen sind nicht nur Sätze, die man lernen kann. Sie entstehen aus der inneren Überzeugung, dass die eigenen Bedürfnisse, Werte und Belastungsgrenzen berechtigt sind. Wenn Selbstwert stark von Zustimmung, Harmonie oder Nützlichkeit abhängt, kann ein Nein innerlich wie ein Risiko wirken.
Dann entstehen automatische Regeln wie:
Solche Regeln können durch frühe Rollen, Beziehungserfahrungen, hohe Verantwortungsübernahme oder ein Umfeld entstanden sein, in dem Anpassung Sicherheit gegeben hat. Was früher sinnvoll war, kann später dazu führen, dass du dich selbst regelmäßig übergehst.
Ein weiterer Kreislauf entsteht, wenn Grenzen zu spät kommen: Du passt dich an, wirst innerlich unzufrieden, ziehst dich zurück oder reagierst irgendwann schärfer als beabsichtigt. Danach entsteht Schuldgefühl und beim nächsten Mal passt du dich erneut an. Das Programm hilft dir, Grenzen klarer wahrzunehmen und auszusprechen, ohne deine Wärme oder dich selbst zu verlieren.
Im Verlauf des Programms kann es für dich leichter werden,
Eigene Bedürfnisse und Belastungsgrenzen früher wahrzunehmen,
Ein Nein auszusprechen, ohne es mit langen Rechtfertigungen absichern zu müssen,
Zwischen Mitgefühl und übernommener Verantwortung zu unterscheiden,
Schuldgefühl auszuhalten, ohne die eigene Grenze sofort zurückzunehmen,
Wünsche und Erwartungen klarer zu formulieren,
Konflikte früher und ruhiger anzusprechen,
Enttäuschung bei anderen zuzulassen, ohne sie automatisch als persönliches Versagen zu erleben,
Beziehungen bewusster danach zu gestalten, was gegenseitig tragfähig ist,
Den eigenen Wert weniger davon abhängig zu machen, wie zufrieden andere gerade mit dir sind,
Wärme und Klarheit gleichzeitig zu verkörpern.
Wir arbeiten mit realen Situationen aus deinem Alltag. Was wurde von dir erwartet? Was hast du wahrgenommen? Wann hast du dich selbst verlassen? Welche Befürchtung wäre mit einer klaren Grenze verbunden gewesen?
Der Körper registriert eine Grenze häufig früher als der bewusste Verstand. Anspannung, Druck, Müdigkeit, Rückzug oder Gereiztheit können wichtige Signale sein. Wir entwickeln eine feinere Wahrnehmung dafür, bevor die Belastung zu groß wird.
Wir untersuchen, welche Überzeugungen dich in Anpassung halten und welche emotionalen Reaktionen beim Gedanken an ein Nein entstehen. Je nach Thema arbeite ich mit NLP-basierten Interventionen, inneren Bildern, Time-Line-orientierten Methoden, mBIT/mBraining-Elementen und körperbezogener Wahrnehmung.
Wir entwickeln konkrete Formulierungen für deine Situationen. Dabei geht es nicht um ein starres Kommunikationsskript, sondern um Klarheit: Was ist deine Grenze? Was möchtest du stattdessen? Was muss nicht erklärt oder verhandelt werden?
Zwischen den Sessions setzt du ausgewählte Schritte um – zunächst dort, wo Veränderung gut erprobbar ist. Wir werten aus, was funktioniert hat, welche Reaktionen entstanden sind und wie du deine Klarheit weiter stabilisieren kannst.
Was wirst du sehen, sagen und fühlen, wenn du das Thema hinter dir gelassen hast?
Das sagen KlientInnen über ein Coaching bei mir:
Wir klären, in welchen Beziehungen und Situationen du dich besonders häufig übergehst und welches konkrete Ziel du erreichen möchtest.
Wir untersuchen, wovon dein Selbstwert in diesen Situationen abhängig wird und welche Überzeugungen deine Anpassung aufrechterhalten.
Relevante emotionale Muster werden gezielt bearbeitet. Du entwickelst einen neuen inneren Bezug zu deinen Bedürfnissen und zur Reaktion anderer Menschen.
Wir arbeiten mit konkreten Gesprächen und entwickeln klare, zu dir passende Formulierungen. Die Umsetzung wird zwischen den Sessions im Alltag getestet.
Wir bündeln deine wirksamsten Orientierungspunkte, klären schwierige Rest-Situationen und entwickeln einen persönlichen Umgang mit Rückfällen in alte Anpassung.
Das Programm ist für dich gedacht, wenn …
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, in welchen Situationen du dich besonders häufig übergehst, welche Beziehungsmuster dabei wirken und woran du eine konkrete Veränderung erkennen würdest.
Alle fünf Sessions finden ausschließlich vor Ort in meiner Praxis in Wien statt. Zwischen den Terminen arbeitest du mit Reflexionsfragen, konkreten Kommunikationsaufgaben und ausgewählten Alltagssituationen. Kurze Check-ins unterstützen dich dabei, neue Grenzen früh zu erproben und Erfahrungen sinnvoll auszuwerten.
Fokusprogramm
Ein klarer Rahmen, um Selbstwert, Bedürfnisse und Grenzen miteinander zu verbinden und neue Reaktionen im Alltag zu verankern.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, wo du dich derzeit selbst übergehst und ob dieses Fokusprogramm der passende Rahmen für deine Veränderung ist.
Nein. Gesunde Grenzen haben nichts mit Rücksichtslosigkeit zu tun. Sie schaffen Klarheit darüber, was du geben kannst und möchtest. Dadurch können Beziehungen ehrlicher und langfristig tragfähiger werden.
Dann arbeiten wir nicht nur an der Formulierung, sondern auch daran, wie du mit Reaktionen umgehen kannst. Eine Grenze wird nicht erst gültig, wenn jemand anderes sie gut findet.
Nein. Das Programm gibt keine pauschalen Entscheidungen vor. Häufig geht es zunächst darum, bestehende Beziehungen klarer zu gestalten und zu beobachten, wie sich die Dynamik verändert.
Ein Wunsch beschreibt, was du dir vom anderen erhoffst. Eine Grenze beschreibt, was du selbst tun oder nicht tun wirst, wenn etwas für dich nicht tragfähig ist. Diese Unterscheidung üben wir an deinen konkreten Situationen.
Ja. Typische Themen sind Überlastung, ständige Erreichbarkeit, zusätzliche Aufgaben, schwierige Kolleg:innen, Führungsverantwortung oder die Sorge, durch ein Nein weniger engagiert zu wirken.
Dann beginnen wir genau dort. Bedürfnisse müssen nicht sofort klar benannt werden können. Körperliche Signale, wiederkehrende Situationen und emotionale Reaktionen geben häufig erste Hinweise.
Nein. Das Programm ist Coaching und psychosoziale Beratung. Es ersetzt keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung.