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Imposter Syndrom Coaching in Wien

Du hast dir deinen Platz erarbeitet. Warum fühlt er sich manchmal trotzdem geliehen an?

Du bekommst positives Feedback, übernimmst Verantwortung und erreichst Dinge, für die du lange gearbeitet hast. Trotzdem bleibt innerlich die Sorge, irgendwann nicht mehr zu genügen oder als weniger kompetent erkannt zu werden, als andere dich wahrnehmen.

Imposter-Gefühle entstehen nicht, weil dir Fähigkeiten fehlen. Häufig fehlt die innere Verbindung zwischen dem, was du objektiv leistest, und dem Bild, das du von dir selbst trägst. In diesem Fokusprogramm in Wien arbeiten wir daran, diese Lücke zu verstehen und deine Kompetenz nicht nur rational zu kennen, sondern verlässlicher als Teil deiner eigenen Identität anzunehmen.

Frau vor Spiegel als Motiv für Imposter Syndrom und Selbstbild im Coaching.

Kommt dir das bekannt vor?

Vielleicht erkennst du dich in mehreren dieser Situationen wieder:

  • Du erklärst Erfolge mit Glück, gutem Timing oder der Unterstützung anderer und übersiehst deinen eigenen Anteil.
  • Du bereitest dich außergewöhnlich gründlich vor, weil du Angst hast, andernfalls nicht zu bestehen.
  • Lob fühlt sich kurzfristig gut an, erreicht dich innerlich aber nicht wirklich.
  • Ein kleiner Fehler wiegt für dich schwerer als viele Dinge, die du gut gemacht hast.
  • Du vergleichst dich mit Menschen, die mehr Erfahrung haben, und machst daraus einen Beweis gegen deine eigene Kompetenz.
  • Eine neue Rolle, Beförderung oder größere Sichtbarkeit löst nicht nur Freude, sondern auch starken Erwartungsdruck aus.
  • Du zögerst bei Chancen, obwohl andere dir längst zutrauen, den nächsten Schritt zu gehen.
  • Du denkst, du müsstest noch mehr wissen, leisten oder beweisen, bevor du dich wirklich sicher fühlen darfst.
  • Du wirkst nach außen souverän, während du innerlich ständig überprüfst, ob du „gut genug“ bist.
  • Erfolg führt nicht zu Entlastung, sondern zur Sorge, dieses Niveau nun dauerhaft halten zu müssen.

Was wir unter Imposter Syndrom verstehen

Wie Imposter-Gefühle trotz Kompetenz entstehen

Der Begriff „Imposter Syndrom“ beschreibt kein klinisches Krankheitsbild. Er bezeichnet ein wiederkehrendes Erlebens- und Bewertungsmuster: Menschen können ihre tatsächlichen Fähigkeiten und Erfolge innerlich nicht vollständig anerkennen. Positive Resultate werden eher äußeren Umständen zugeschrieben, während Unsicherheiten und Fehler als vermeintlicher Beweis für die eigene Unzulänglichkeit gelten.

Der Kreislauf aus Selbstzweifeln und Perfektionismus

Dadurch entsteht ein Kreislauf. Selbstzweifel führen zu übermäßiger Vorbereitung, Perfektionismus oder besonders hohem Arbeitseinsatz. Das Ergebnis ist häufig gut – wird innerlich aber nicht als Ausdruck der eigenen Kompetenz verbucht. Stattdessen lautet die Schlussfolgerung: „Ich bin nur deshalb nicht aufgeflogen, weil ich noch mehr getan habe.“ Der nächste Anspruch steigt, während das Selbstbild kaum nachzieht.

Welche Erfahrungen das Imposter-Muster prägen können

Mögliche Entstehungsbedingungen können sein:

  • Anerkennung wurde früh stark mit Leistung verbunden.
  • Fehler wurden als persönliches Versagen statt als Teil von Entwicklung erlebt.
  • Hohe Erwartungen wurden übernommen, ohne sie jemals bewusst zu prüfen.
  • Erfolge kamen schneller oder in einem anderen Umfeld, als das eigene Selbstbild sich entwickeln konnte.
  • Eine neue Rolle erzeugt Sichtbarkeit, Verantwortung oder Zugehörigkeitsfragen.
  • Vergleiche richten sich fast ausschließlich auf Menschen, die scheinbar weiter sind.
  • Der innere Bewertungsmaßstab verschiebt sich nach jedem Erfolg erneut nach oben.

Welche Dynamik bei dir wirkt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Genau deshalb beginnen wir nicht mit allgemeinen Motivationssätzen, sondern mit deiner konkreten Geschichte, deinen Situationen und deinem persönlichen Imposter-Kreislauf.

Mann mit geteilter Maske als Motiv für Imposter Syndrom Coaching.

Was sich konkret verändern kann

Das Ziel ist nicht, nie wieder zu zweifeln. Ein realistisches Entwicklungsziel ist, Zweifel schneller einordnen zu können, ohne dass sie automatisch deine Entscheidungen oder dein Verhalten bestimmen.

Im Verlauf des Programms kann es für dich leichter werden,

  1. 01

    Erfolge sachlich und emotional als eigenen Anteil anzuerkennen,

  2. 02

    Zwischen gesunder Selbstreflexion und automatischer Selbstabwertung zu unterscheiden,

  3. 03

    Lob und positives Feedback anzunehmen, ohne es sofort zu relativieren,

  4. 04

    Verantwortung zu übernehmen, ohne permanent beweisen zu müssen, dass du deinen Platz verdienst,

  5. 05

    Anspruchsvolle Aufgaben anzugehen, ohne dich durch Perfektionismus unnötig zu erschöpfen,

  6. 06

    Fehler als konkrete Information statt als Urteil über deinen gesamten Wert zu betrachten,

  7. 07

    In neuen Rollen und sichtbaren Situationen mehr innere Stabilität zu behalten,

  8. 08

    Chancen bewusster nach ihrem tatsächlichen Potenzial zu beurteilen statt nach der Angst, nicht zu genügen,

  9. 09

    Deine Kompetenz klarer zu benennen und in Gesprächen, Bewerbungen, Verhandlungen oder Präsentationen zu vertreten.

So arbeiten wir in diesem Fokusprogramm

Wir arbeiten nicht daran, dir einzureden, dass du „einfach selbstbewusster“ sein sollst. Wir untersuchen präzise, wie dein persönliches Imposter-Muster aufgebaut ist und wodurch es im Alltag immer wieder aktiviert wird.

Den persönlichen Imposter-Kreislauf sichtbar machen

Wir schauen auf konkrete Situationen: Was passiert vor einer Herausforderung, währenddessen und danach? Welche Gedanken, Körperreaktionen und inneren Bilder treten auf? Wie reagierst du darauf – etwa mit Übervorbereitung, Rückzug, Perfektionismus oder zusätzlicher Kontrolle?

Den inneren Bewertungsmaßstab überprüfen

Oft gelten für die eigene Leistung andere Regeln als für die Leistung anderer. Wir machen sichtbar, welche Kriterien du gegen dich verwendest, wie realistisch sie sind und weshalb Erfolg bei dir möglicherweise nicht als Erfolg ankommen darf.

Kompetenz und Selbstbild wieder verbinden

Wir arbeiten daran, Erfahrungen, Fähigkeiten und Erfolge differenzierter in dein Selbstbild zu integrieren. Dabei geht es weder um Selbstüberschätzung noch um künstliche Positivität. Ziel ist ein faireres und tragfähigeres Bild deiner tatsächlichen Kompetenz.

Emotionale Auslöser und Glaubenssätze bearbeiten

Je nach Anliegen arbeiten wir mit präziser Gesprächsführung, NLP-basierten Interventionen, inneren Bildern, emotionalen Bewertungen, Time-Line-orientierten Methoden und körperbezogener Wahrnehmung. Entscheidend ist nicht die Methode an sich, sondern ob sie dir hilft, eine bisher automatische Reaktion neu zu erleben und zu organisieren.

Neue Reaktionen in realen Situationen erproben

Zwischen den Sessions beobachtest und erprobst du konkrete Veränderungen. Das kann bedeuten, ein Kompliment nicht abzuwerten, eine Aufgabe ohne übermäßige Zusatzarbeit abzuschließen, deine Leistung klarer zu benennen oder eine sichtbare Rolle bewusst anzunehmen. Die Erfahrungen daraus werden in den nächsten Sessions ausgewertet und weiter stabilisiert.

Was wirst du sehen, sagen und fühlen, wenn du das Thema hinter dir gelassen hast?

Aufbau des Programms

  1. 01

    Deinen Imposter-Kreislauf verstehen

    Wir klären, in welchen Situationen das Imposter-Gefühl besonders stark wird, welche Reaktionen darauf folgen und was du bisher getan hast, um Unsicherheit zu kontrollieren. Daraus entsteht ein klares Zielbild für die gemeinsame Arbeit.

  2. 02

    Bewertungsmuster und mögliche Ursprünge sichtbar machen

    Wir untersuchen, welche inneren Regeln, Erfahrungen und Vergleiche dein Selbstbild prägen. Dabei geht es nicht darum, eine einfache Ursache zu finden, sondern die relevanten Zusammenhänge so zu verstehen, dass Veränderung möglich wird.

  3. 03

    Kompetenz innerlich neu verankern

    Wir arbeiten daran, Erfahrungen und Erfolge nicht nur aufzuzählen, sondern ihre Bedeutung für dein Selbstbild neu zu organisieren. Blockierende Glaubenssätze und emotionale Bewertungen werden gezielt bearbeitet.

  4. 04

    In Sichtbarkeit und Verantwortung anders handeln

    Du erprobst neue Reaktionen in konkreten Situationen: bei Feedback, Entscheidungen, Auftritten, neuen Aufgaben oder Gesprächen über deine Leistung. Wir prüfen, was bereits trägt und wo noch alte Muster übernehmen.

  5. 05

    Transfer stabilisieren

    Wir bündeln die wirksamsten Erkenntnisse, entwickeln persönliche Orientierungspunkte für künftige Trigger und sorgen dafür, dass deine neue Bewertung im Alltag leichter abrufbar bleibt.

Für wen dieses Fokusprogramm gedacht ist

Das Programm ist für dich gedacht, wenn …

  • Du objektiv kompetent bist, dich innerlich aber häufig nicht so erlebst,
  • Du in einer neuen Rolle, nach einer Beförderung oder mit größerer Verantwortung an dir zweifelst,
  • Du als Expert:in, Führungskraft, Selbstständige:r oder High Performer viel leistest und Erfolge dennoch relativierst,
  • Du dich ständig mit Menschen vergleichst, die scheinbar weiter oder sicherer sind,
  • Du Chancen vermeidest oder unnötig lange vorbereitest, weil du Angst vor Bewertung hast,
  • Du Lob schwer annehmen kannst,
  • Dein Perfektionismus weniger aus Freude an Qualität als aus Angst vor Entlarvung entsteht,
  • Du deinen Wert stark an Leistung und Fehlerfreiheit knüpfst,
  • Du nicht nur verstehen, sondern im Alltag konkret anders reagieren möchtest.

Ablauf, Rahmen und Investition

Das kostenlose Erstgespräch ist der erste Schritt. Du musst noch nicht sicher wissen, ob dieses Fokusprogramm der richtige Rahmen ist. Wir klären gemeinsam, wie sich das Imposter-Gefühl bei dir zeigt, welches Muster im Vordergrund steht und welches konkrete Ziel du mit dem Programm erreichen möchtest.

Die fünf Sessions finden ausschließlich vor Ort in meiner Praxis in Wien statt. Zwischen den Terminen arbeitest du mit individuellen Reflexionsfragen, praktischen Aufgaben und kurzen Check-ins, damit neue Bewertungen und Verhaltensweisen nicht nur im Gespräch entstehen, sondern in deinem Alltag erprobt und verankert werden.

Fokusprogramm

850 € Fokusprogramm

Ein klarer, persönlicher Rahmen, um das Imposter-Muster zu verstehen und einen sichereren Umgang mit Kompetenz, Erfolg und Sichtbarkeit zu entwickeln.

  • Kostenloses Erstgespräch
  • 5 persönliche Coaching-Sessions
  • 90 bis 120 Minuten pro Session
  • Typischer Zeitraum: ca. 6 bis 10 Wochen
  • Gemeinsame Klärung von Ziel, Muster und nächstem Schritt
  • Individuelle Reflexionsfragen und praktische Aufgaben zwischen den Terminen
  • Check-ins zwischen den Terminen
  • Konkrete Umsetzungsschritte für deinen Alltag
Wann wirst du dir erlauben, dieses Thema gehen zu lassen?Jetzt kostenloses Erstgespräch sichern
Wann wirst du dir erlauben, dieses Thema gehen zu lassen?Jetzt kostenloses Erstgespräch sichern

Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen bei dir.

Du musst deine Kompetenz nicht länger gegen deine Selbstzweifel verteidigen.

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, wie sich das Imposter-Muster bei dir zeigt und ob dieses Fokusprogramm der passende Rahmen ist.

Häufige Fragen

Ist das Imposter Syndrom eine Diagnose?

Nein. Der Begriff beschreibt ein verbreitetes Erlebens- und Bewertungsmuster, bei dem die eigene Kompetenz trotz sichtbarer Erfolge innerlich nicht ausreichend anerkannt wird. Im Coaching arbeiten wir mit deiner persönlichen Ausprägung dieses Musters, nicht mit einem Etikett.

Muss ich besonders erfolgreich sein, damit das Programm zu mir passt?

Nein. Entscheidend ist nicht eine bestimmte Position oder ein objektiver Erfolgsmaßstab. Relevant ist, dass zwischen deinen tatsächlichen Fähigkeiten und deinem inneren Erleben eine belastende Lücke besteht.

Geht es im Programm nur um positives Denken?

Nein. Positives Denken würde die zugrunde liegende Dynamik häufig nur überdecken. Wir arbeiten mit konkreten Situationen, Bewertungsmustern, Emotionen, Körperreaktionen und Verhaltensweisen. Ziel ist ein realistischeres Selbstbild, nicht eine künstlich positive Selbstdarstellung.

Was ist, wenn mein Perfektionismus mir auch beruflich hilft?

Dann betrachten wir differenziert, was daran Qualität unterstützt und was aus Angst entsteht. Es geht nicht darum, Anspruch oder Sorgfalt abzulegen. Es geht darum, dass dein Anspruch dir dient, statt dich dauerhaft unter Druck zu setzen.

Kann das Programm bei einer neuen Führungsrolle oder Selbstständigkeit helfen?

Ja. Neue Rollen, mehr Verantwortung und Sichtbarkeit sind typische Situationen, in denen das eigene Selbstbild hinter der äußeren Entwicklung zurückbleibt. Wir arbeiten dann eng mit den konkreten Situationen, die in deinem Alltag auftreten.

Ist das Fokusprogramm Psychotherapie?

Nein. Das Programm ist Coaching und psychosoziale Beratung. Es ersetzt keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung. Wenn im Erstgespräch deutlich wird, dass ein anderer professioneller Rahmen sinnvoller ist, spreche ich das offen an.

Wo finden die Sessions statt?

Alle fünf Sessions finden ausschließlich vor Ort in meiner Praxis in Wien statt. Die genauen Praxisinformationen erhältst du im Rahmen der Terminvereinbarung und findest du auf der Seite „Ablauf & Praxis“.